MW. Nach der Sendung jedes Programms unter Teilnahme des Innenministers, bekommt die Leitung des Funksenders eine riesige Zahl der Briefe und der Erklärungen.
Das Thema der Sicherheit auf den Wegen und der Arbeit der Staatlichen Kraftfahrzeuginspektion ist immer aktuell. Das ist ja selbstverständlich, da jeder von uns ein Verkehrsteilnehmer ist.
- Raschid Gumarowitsch, ich möchte heute gerade diesen Aspekt der Tätigkeit des Ministeriums, - die Versorgung der Verkehrssicherheit besprechen.
Minister. Ja, dieses Thema ist nach wie vor aktuell und es löst immer viele Fragen und heiße Diskussionen aus. Darauf passt jetzt die ganze Weltöffentlichkeit auf. Sie wissen, dass buchstäblich in diesen Tagen in New York die gemeinsame Deklaration der 1. weltweiten Konferenz der Verkehrssicherheit unterschrieben sein wird.
MW. Raschid Gumarowitsch, wie ist die Situation mit der Sicherheit auf den Wegen unseres Landes?
Minister. Vor allem werden ich bemerken, dass die Bemühungen der Mitarbeiter der Unterabteilungen der staatlichen Inspektion der Straßenverkehrssicherheit gerade auf die Versorgung der Sicherheit auf den Wegen gerichtet wurden. Dank dieser komplizierten Arbeit, unter den komplizierten Wetterbedingungen gelingt es uns, die Hauptkennziffern der Unfallhäufigkeit zu verringern.
So ist die Zahl der Verkehrunfälle im Land im vorigen Jahr fast um 7% gesunken. Die Zahl der Todesopfer wurde ungefähr um 13%, die Zahl der Verwundeten mehr als um 5% verringert worden. Hinter diesen trockenen Prozenten stecken Tausende geretteter Menschenleben.
Hier möchte ich noch daran erinnern, dass seit 2006 im Land das Föderale Zielprogramm "Verkehrssicherheit" aktiv verwirklicht wird, die für die Frist bis zum 2012 ausgelegt ist. Gerade sie war die Grundlage für die Senkung der Unfallhäufigkeit. Dieses Programm sieht eine ganze Reihe der gesetzgebenden, planmäßigen und technischen Veranstaltungen vor. Zum Beispiel, in die Tätigkeit der Unterabteilungen des Verkehrsstreifendienstes werden heute die Geräte- und Programmsysteme aktiv eingeführt. Vor allem, bezieht es sich um die Erkennung der Beförderungsmittel nach den staatlichen Nummern.
Es sind schon mehr als 800 stationäre und über eintausend mobile Komplexe des Foto- und Videoaufnahme der Rechtsverletzungen in Gebrauch. Die Streifenwagen werden mit der modernsten Ausrüstung ausgestattet, die Mannschaften des Verkehrsstreifendienstes werden immer mobiler, haben den Zugriff auf allerlei Datenbanken und verfügen über die nautische Ausrüstung des Systems GLONASS.
Hauptsache ist, dass das alles nicht leeren Worte und irgendwelche abstrakte Größen sind... Man soll verstehen, dass es hinter jeder Zahl vor allem einen Menschen, den Teilnehmer des Verkehrs gibt. Es ist von keiner Bedeutung, ob es sich um den Fahrer oder den Fußgänger handelt: auf jeden Fall, hängt von ihrem Verständnis und der gegenseitigen Achtung ihre eigenen Leben ab. Und unsere Aufgabe ist, ein besonderes Bewusstsein zu bilden, damit dies zu einem Moralstandard wird. Die gegenseitige Verantwortung - dass ist die Hauptsache.
MW. Raschid Gumarowitsch, ein Erwachsener stellt sich den Weg ganz deutlich vor und ist selbst fähig, eine Lösung zum Schutz seines Lebens zu fassen. Beim Kind sieht die Sache anders aus. Weder im Auto, noch auf dem Übergang sind die Kinder vollkommen fähig, für ihre die Handlungen die Verantwortung zu tragen, die Gefahr der Situation zu bewerten.
Minister. Sie haben Recht. Die Arbeit hinsichtlich der Vorbeugung der Kinderverkehrsunfälle ist eine unserer Hauptprioritäten. Und hier ist auch die positive Dynamik zu sehen.
In den letzten Jahren ist die Zahl der Todesopfer unter den Kindern im Alter bis zu 7 Jahren um mehr als 30% gesunken. Die Senkung der Zahl der Todesopfer bei den älteren Kindern ist noch bedeutender. Wir sehen den Grund unter anderem in der Einleitung der obligatorischen Nutzung der Kinderrückhaltesysteme. Die große Aufmerksamkeit wird der Erhöhung bei den Kindern des allgemeinen Niveaus der Kultur des Verhaltens auf den Wegen geschenkt. Der föderale staatliche Ausbildungsstandard ist in Kraft gesetzt worden, in dessen Rahmen ein lehrmethodisches System der Bildung bei den Schülern der Fertigkeiten des sicheren Verhaltens als Fußgänger, Fahrgast, Fahrer des Fahrrades und des Mopeds entwickelt ist.
In vielen Schulen des Landes werden die Lehrklassen und spezialisierte Kinderautostädtchen aufgebaut. Die Anfangsgründe der Straßenverkehrsordnung und des Verhaltens auf den Wegen sind schon in mehreren Kindergärten unterrichtet. Diese Arbeit dient der Zukunft und wird sich nach Dutzenden Jahren auswirken. Wir hoffen, dass als diese Kinder wachsen, sie ein gutes Verständnis der Verkehrssituation haben, die Regeln und die Normen des Verhaltens in der Straße kennen werden. Bei den Verkehrsteilnehmern sollen wir schon von Kind auf das richtige Bewusstsein über die Erhaltung des Lebens, über die Sicherheit bilden.
MW. Das Thema der Sicherheit der russischen Wege ist umfangreich, und vieles kann heute leider nicht besprechen werden. Die Redaktion hat aber viele Fragen von unseren Zuhörern zu diesem Thema. Ich glaube, dass wir in einer unserer folgenden Sendungen unser Gespräch zu diesem Thema noch fortsetzen werden.
Minister. Ich meine, dass dieses Thema nach wie vor zeitnah bleibt, es ist vielseitig und wir werden während unseres nächsten Treffens gewiss mehrere Aspekte dieser komplizierten, aber auch sehr wichtigen Arbeit zu besprechen haben.
Rundfunkprogramm "Das Gespräch mit dem Minister" des Funksenders "Milizwelle", www.mvd.ru