Heute hat sich Armeegeneral Raschid Nurgalijew, der Innenminister der Russischen Föderation, im MVD Russlands ein Treffen mit Brigadegeneral Mostafa Najjar, dem Innenminister der Islamischen Republik Iran, gehalten
Auf der russischen Seite nahmen an der Veranstaltung auch Polizeigeneralleutnant Sergei Bulawin, der Staatssekretär und stellvertretender Innenminister Russlands, Polizeigeneraloberst Juri Kokow, Leiter der Anti-Extremismus-Hauptverwaltung des MVD Russlands und andere Vertreter des russischen Innenministeriums teil.
Die iranische Delegation wurde von dem außerordentlichen und bevollmächtigten Botschafter der Islamischen Republik Iran in der Russischen Föderation, Mahmoud Sajjadi, dem Generaldirektor der Abteilung für Internationale Angelegenheiten bei dem Stab der IRI für die Drogenbekämpfung, Mahmoud Bayat und anderen hochrangigen Beamten vertreten.
Der Chef des Innenministeriums Russlands informierte die iranischen Gäste über die in den Behörden für Innere Angelegenheiten durchgeführt Reform, deren Hauptziel ist, eine moderne und effiziente Justiz in Russland zu schaffen.
Heute sind die MVD-Mitarbeiter mit der Durchführung einer Reihe von Prioritätsaufgaben beauftragt, und zwar: Bekämpfung des Terrorismus, Sicherheit der Infrastrukturobjekte und Menschenansammlungsorte, Verhinderung der Entfachung von dem religiösen und Völkerhass, Bekämpfung der organisierten Kriminalität und Korruption.
Innenminister Raschid Nurgalijew machte die Gäste darauf aufmerksam, dass das wichtigste Element der laufenden Veränderungen die Konsolidierung der öffentlichen Meinung als Hauptkriterium für die Beurteilung der polizeilichen Arbeitsleistung darstellt.
Einer der vorrangigen Aktivitätsbereiche bei der Zusammenarbeit mit den iranischen Partnern sei die Kooperation beim Gewährleisten der Sicherheit am Kaspischen Meer, so der Chef des russischen Innenministeriums. Im Rahmen der internationalen Expertenberatungen wurde unter Mitwirkung des russischen Innenministeriums einen Abkommensentwurf zwischen der Russischen Föderation, der Republik Aserbaidschan, der Islamischen Republik Iran, Kasachstan und Turkmenistan über die Zusammenarbeit im Bereich Sicherheit am Kaspischen Meer entwickelt.
Dieses Abkommen schafft eine Rechtsgrundlage für die Zusammenarbeit zwischen den Strafverfolgungsbehörden der Staaten in den Bereichen wie die Bekämpfung des Terrorismus, organisierte Kriminalität, Schmuggel, Menschenhandel und illegale Migration, illegaler Handel von Waffen, Betäubungsmitteln, psychotropen Stoffen und deren Ausgangsstoffen, die Geldwäsche von Erträgen aus Kriminalität, und illegale Gewinnung von biologischen Ressourcen. Das Abkommen sieht auch die Zusammenarbeit beim Gewährleisten der Sicherheit des Seeverkehrs, der Seenavigation und bei Seeräubereibekämpfung vor.
Bei der Diskussion über die Zusammenarbeit im Bereich Kampf gegen den Extremismus betonte Raschid Nurgalijew, dass vor dem Hintergrund des wachsenden Extremismus überall auf der Welt nur die Konsolidierung der gemeinsamen Anstrengungen aller Staaten dabei helfen wird, die neuen Herausforderungen und Bedrohungen zu bewältigen.
Im Laufe der Gespräche wurde der iranischen Seite einen Rahmenabkommensentwurf über die Zusammenarbeit zwischen dem Innenministerium der Russischen Föderation und den zuständigen Behörden des Iran vorgestellt. Es sieht die Zusammenarbeit über eine breite Palette von Strafverfolgungsaktivitäten vor.
Abschließend bedankte sich Raschid Nurgalijew bei der iranischen Delegation und persönlich Mostafa Najjar für den konstruktiven Dialog und bestätigte die Bereitschaft der russischen Innenministeriums dazu, die Beziehungen mit den iranischen Kollegen in allen Bereichen der Bekämpfung der Kriminalität weiter auszubauen.


Pressezentrum des MVD Russlands